12 Eigenschaften, die eine gute Webseite auszeichnet

Was zeichnet eine gute Webseite aus?

Jeder, der eine Website betreibt, möchte möglichst viele Besucher mit seinen Inhalten ansprechen und überzeugen. Aber auf Anhieb kann nicht jeder Internetauftritt punkten und den Nutzer dazu bewegen, sich mit den dargestellten Angeboten, Produkten oder Informationen intensiv zu beschäftigen. Die Besucher bleiben häufig nur kurz und verschwinden anschließend für immer – eine geringe Verweildauer, eine hohe Absprungrate, wenige wiederkehrende Besucher sind  klare Anzeichen dafür, dass die eigene Webseite Optimierungen erfordert. Doch was macht eine Seite zu einem guten und benutzerfreundlichen Online-Angebot, das von Besuchern häufig genutzt und geschätzt wird? Neben der passenden Domain spielen hierbei das Webdesign, die Programmierung der Website und redaktionelle Aspekte eine essenzielle Rolle.

1. Das Design: Funktional und zeitlos

Ein interessanter Inhalt ist wichtig, doch dieser muss auch passend dargestellt werden, um den Besucher anzusprechen und zu binden. Die Homepage und jegliche Unterseiten dürfen nicht zu viele Inhalte überfüllt präsentieren – der Weissraum der Startseite sorgt schließlich für einen stimmigen, ruhigen Gesamteindruck und hilft dem Besucher, sich zu orientieren. Insbesondere offene Webdesigns ohne Begrenzungen sind aktuell im Trend – aber auch bei offenen Designs ist es ratsam, den Seiteninhalt nicht zu breit darzustellen. Auf diese Weise bleibt er gut lesbar.

2. Interessante, auf die Zielgruppe zugeschnittene Inhalte bieten

Damit eine Webseite Benutzerfreundlichkeit aufweist, lohnt es sich, der Planung ausreichend Zeit zu schenken und diese Fragen zu beantworten: Wen möchte ich erreichen und was sind die Ziele meiner Website? Möchte ich Produkte verkaufen, Kundenkontakte aufbauen oder Informationen verbreiten? Es gibt selbstverständlich einige generelle Regeln, die man befolgen sollte, um eine überzeugende Webaseite zu gestalten. Wer seine Besucher überzeugen möchte, muss auf der Seite ansprechende Inhalte bieten. Egal ob Bild, Text, Video oder Audio – die Inhalte müssen zum Thema der Webseite passen und gleichzeitig aktuell sein.

3. Die Website sollte mobilfreundlich sein

Das Webdesign wird in der heutigen Zeit für die Nutzung auf Smartphones optimiert. Die breite Masse der Bevölkerung nutzt das Handy, um sich im Internet zu informieren, zu surfen und zu shoppen. Die Anzahl der Smartphone-Nutzer steigt von Tag zu Tag rasant. Deswegen sollten die Webseiten so gestaltet sein, dass die Schaltflächen und der Seiteninhalt ohne ständiges Zoomen zur Verfügung stehen. Des Weiteren wird hierbei die positive Nutzererfahrung immer wichtiger – andernfalls verlassen die Kunden die Website umgehend.

4. Weissraum, Farben und Kontrast

Das Farbschema sorgt für Kontrast von Hintergrund und Text und verwendet Farben, die miteinander gut harmonieren. Falls ein Logo auf der Seite präsentiert wird, dann macht es Sinn, das Webseitenfarbschema daran auszurichten. Es ist ratsam, nicht mehr als drei verschiedene Farben für das Layout einer Seite einzusetzen. Für Hervorhebungen wie Zwischenüberschriften oder Links können Akzentfarben verwendet werden. Um die gewünschte Aufmerksamkeit zu erreichen, sollten insbesondere Links als solche erkennbar sein.  

5. Inhaltliche Struktur: Abwechslungsreich bleiben und W-Fragen beantworten

Abgesehen davon, welche Inhalte Sie auf Ihrer Homepage präsentieren möchten, sollten Sie diese vorab planen, strukturieren und den Mehrwert der Nutzer hinterfragen. Jeder Text auf Ihrer Webseite sollte die W-Fragen (Was? Wer? Wo? Wozu? Warum? Wie? Wann?) des Lesers umfassend und möglichst klar beantworten. Die Attraktivität wird durch abwechselnde Formate erhöht – dadurch geben Sie Ihren Besuchern die Möglichkeit, alle Inhalte auf Ihrer Webseite schnell zu erfassen. Dafür können Sie unterschiedliche Medien und Formate verwenden:

  • Fließtext
  • Fotos
  • Videos
  • Tabellen
  • Auflistungen
  • Podcasts
  • Grafiken

 

6. Visuelle Hierarchie: Texte fehlerfrei schreiben, strukturieren und layouten

Der Inhalt einer Webseite sollte so kurz wie möglich und gleichzeitig so lang wie nötig sein. Zur Darstellung von komplexen Themen lassen sich lange Textinhalte in einigen Fällen nicht vermeiden. Dann ist es wichtig, nicht verschachtelte und kurze Sätze zu verwanden und nach vier bis fünf Zeilen einen Absatz mit oder ohne einer Zwischenüberschrift einzubauen. Hervorhebungen durch Fettmarkierung sind die optimale Lösung, um wichtige Aussagen schneller zu erfassen. Korrekte Sprache, Zeichensetzung und Rechtschreibung unterstreichen die Seriosität und Glaubwürdigkeit der dargestellten Inhalte.  

7. Aktualität und inhaltliche Relevanz

Updates sind nicht ausschließlich auf technischer Ebene nützlich – der Inhalt der Webseite sollte ebenfalls regelmäßig aktualisiert werden. Die Aktualität der Seite ist für den Besucher von essenzieller Bedeutung, da er ausschließlich mit aktuellen und relevanten Informationen versorgt werden möchte. Aus diesem Grund sollte man darauf achten, dass der Unternehmensblog, Newsfeed und weitere zeitbezogene Elemente keinerlei veralteten Beiträge zeigen. Aktuelle Fachbeiträge, Produktneuheiten oder Aktionen mit Mehrwert für den Leser machen die Webseite hochaktuell.  

8. Durch klare CTA hohe Conversion-Rate schaffen

CTA ist die Abkürzung von Call-To-Action und bezeichnet eine Aufforderung zur Handlung. Derartige Aufforderungen gibt es vielen Websites, in der TV-Werbung sowie in der Printwerbung. Das Ziel von Call-To-Action ist, den Konsumenten zu einer bestimmten Handlung zu bewegen. Demzufolge werden potenzielle Kunden innerhalb einer Werbebotschaft direkt angesprochen – des Weiteren werden häufig zusätzliche Anreize gegeben, die schlussendlich zum Kauf animieren. CTA auf Webseiten werden oft als anklickbare Banner dargestellt. Damit der Besucher auf diese aufmerksam wird, spielen ein auffälliges Design, klare Statements und eine gute Platzierung eine entscheidende Rolle. „Jetzt bestellen“ oder „Kauf mich“ sind zum Beispiel CTA-Aufforderungen in einem Online-Shop. Eine weitere wichtige Eigenschaft von CTAs ist die Farbgebung. Diese sollten von den anderen Elementen klar unterschieden werde können, damit sie direkt ins Aug stechen.   

9. Halten Sie die Ladezeit möglichst kurz

Der erste Eindruck ist am wichtigsten: Wenn Besucher eine Website aufrufen und diese lange lädt, überträgt sich der schlechte Eindruck meist auch auf die Seiteninhalte und die zur Verfügung gestellten Leistungen. Sie sollten also zum Ziel haben, dass die Besucher innerhalb von zwei Sekunden mit Ihrer Seite interagieren können. Sofern die Webseite länger lädt, führt dies zu Abbrüchen und enttäuschten Nutzern, die nicht mehr zurückkehren. Die Ladezeit ist besonders beim mobilen Surfen wichtig, da hier die Bandbreite des jeweiligen mobilen Netzes die Ladezeit zusätzlich verlängern kann. Ausserdem spielt die Ladezeit eine wichtige Rolle bei der Suchmaschinenoptimierung. Eine schnelle Webseite wird mit grösserer Wahrscheinlichkeit bei Google weiter vorne gewertet.   

10. Einheitliche und klare Navigation nutzen

Die Besucher Ihrer Homepage sollten sich bereis beim ersten Aufruf sofort zurechtfinden können. Die Struktur und Position einer guten Navigation bleiben in der jeweiligen Version (Mobil oder Desktop) über den gesamten Webauftritt gleich. In der mobilen Variante kann alternativ eine ausklappbare Navigation bzw. eine beim Scrollen feststehende Navigation (Sticky) zur Desktop-Version Sinn machen. In jedem Fall sollte der Besucher auf jeder Unterseite angezeigt bekommen, wo er sich gerade befindet. Die Menüführung sollte übersichtlich und nicht überladen gestaltet werden. Das gelingt, wenn der Nutzer nur mit wenigen Klicks an sein Ziel gelang, also wenn die Navigation aus maximal drei Ebenen besteht. Ein Muss sind ebenfalls aussagekräftige Beschriftungen für Links und Navigationspunkte, um die Benutzerführung entsprechend zu gestalten.  

11. Konsistente Darstellung von informationen

Effektiver Webdesign berücksichtigt die Ziele der Nutzer und managt dessen Aufmerksamkeit aktiv durch das Bereitstellen interessanter, klickbarer Inhalte. Die konsistente Darstellung von Informationen auf Ihrer Webseite kommt Ihren Nutzern entgegen, da sie zumal dazu neigen, die Inhalte eher zu scannen als vollständig zu lesen.   

12. User Experience Design und Webseite Benutzerfreundlichkeit

Alle sprechen heutzutage von User Experience Design, kurz UX Design. Doch was ist das genau? UX Design sorgt für positive Kundenerlebnisse durch eine ganzheitliche Sicht auf die User. Dabei geht das UX Design weit über die Benutzerfreundlichkeit und das Interaktionsdesign von Produkten oder Dienstleistungen hinaus, da auch die Touchpoints der künftigen Kundschaft neben der reinen Nutzungsphase mit den Produkten oder dem Onlineservice vor, während und nach der Verwundung bedacht und gestaltet werden. Jeder dieser Punkte detailliert durchdacht werden, da eine negative Kundenerfahrung zum Verlust des Vertrauens in das Produkt/Dienstleistung und insgesamt zu einer schlechten Reputation des Betriebs führen kann.    

Fazit

Folgendes gilt grundsätzlich: Die Funktionalität, das Aussehen und die Inhalte einer Website sollten zusammenspielen und sich nicht gegenseitig behindern. Weder eine nicht ansprechende Webseite mit tollen Funktionen noch ein schönes Design mit schlechten Inhalten, überzeugen nachhaltig. Eine gute Webseite zu erstellen und pflegen ist eine zeitaufwendige Herausforderung. Es ist sinnvoll, vor dem Webprojekt-Beginn zu hinterfragen, ob man jeden Schritt selbst ausführen kann beziehungsweise möchte. Gerne berate ich Sie bei Ihrem Projekt. Vereinbaren Sie ein kostenloses Beratungsgespräch.